Sarah's Letters from Canada

 

 Zurück Nach oben Weiter27.08.2006

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Hythe, Alberta, CA
Alberta, CA
Grand Prarie
 
 
 
 
 
 
 
 

 

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Hythe, Alberta, CA

Hythe, Alberta, CA

Hythe - local pictures

Beaverlodge Regional HS

Alberta is one of Canada's provinces. Its capital is the city of Edmonton. Its most populous city and metropolitan area, Calgary is Alberta's economic hub and is located in the southern region of the province. (major town nearest Sarah:  Grande Prairie)

Hythe is in northwestern Alberta, Canada, about 516 Km (322Mi) west of the City of Edmonton, some 54 Km (34 Mi) northwest of the City of Grande Prairie, and about 74 Km (46 Mi) southeast of the City of Dawson Creek, BC, Mile 0 City on the Alaska Highway. more...

Backed by the pioneer spirit, which settled and built this community for nearly 100 years, we are proud of the community's accomplishments to-date. Hythe is well known for two slogans: "Town of Flowing Wells" and "Volunteer Capital of Alberta". more...

From the Principal's Message:

Whether you come from Hythe, Valhalla, Kelly Lake, Goodfare, Elmworth, Albright, Horse Lake, Huallan, Hinton Trail, Lake Saskatoon, Wembley, Beaverlodge or Blooming Valley; you should all feel very comfortable that this is your school

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HalliHallo!

Das sind mal so ein paar Infos, Wie's hier so ist:

Bin jetzt seit fast 4 Wochen hier und hab mich schon sehr gut in die Familie eingelebt. Die sind auch alle voll nett. Die leben hier mit 5 Leuten in dem Haus. Joyce und Richard, die Eltern und Jeri 17, Becky 14 und Jordan 11. Die beiden aeltesten, Joel und Jana, sind schon ausgezogen. Die ganze Familei ist sehr musikalisch. Joyce ist Klavierlehrerin und hat auch alle ihre eigenen Kinder unterrichtet. Die meisten von ihnen spielen zusaetzlich auch noch ein zweites oder drittes Instrument. Sie sind auch alle sehr gut in der Schule. Jeri hat ein Stipendium von Rotari bekommen und geht im August fuer ein Jahr nach Polen. Jordan geht nicht zur Schule. Er hat home-Unterricht und bekommt die Aufgaben von einem Lehrer zugeschickt. So kann er sich seine Arbeit und sein Tempo selber einteilen und hat ziemlich viel Freizeit. Sowas machen hier im Vergleich zu Deutschland ziemlich viele Kinder.

Das Haus ist sehr schoen. Ich hab ein eigenes Zimmer und Bad im unteren Stockwerk, sozusagen im Keller. Das Dorf, Hythe, hat 800 Einwohner, ein paar Geschaefte,eine Post, eine Bank und sogar eine eigene kleine Eishockeyhalle. Kino und viele andere Dinge, wie die Mall (das ueberdachte Einkaufszenter) oder zig Freizeitangebote gibt es in Grande Prairie (40 000 Einw.). Das ist 40Minuten mit dem Auto von Hythe entfernt. Solche Strecken sind hier ganz gewoehnlich. Wenn Becky und Jeri an den Wochenenden Basketballspiele oder -turniere haben, sind zwei bis vier Stunden Fahrt normal. Auch acht Stunden Fahrt kommen schonmal vor. Meistens uebernachten sie in den jeweiligen Orten in Hotels und sind dann fast das ganze Wochenende weg. Zum Glueck ist die Schule, die wir besuchen im naechsten Ort. Bis nach Beaverlodge fahren wir nur 15 Minuten.

Die Schule gefaellt mir sehr gut. Die Leute sind alle super nett und meine Faecher machen mir sehr viel Spass. Hier waehlt man 4 Faecher, die man dann ½ oder ¼ Schuljahr jeden Tag zur gleichen Zeit hat. 2 vormittags und 2 nachmittags. Ausserdem kann man verschiedene Schwierigkeitsgrade waehlen, je nachdem wie gut man ein Fach, wie z. Bsp. Mathe kann. Der Unterricht und der Umgang zwischen Lehrern und Schuelern ist sehr locker. Es gibt viele berufsorientierte Faecher, die wir so in deutschen Schulen nicht haben, wie Kochen, fashion, Kosmetik oder CommTech (Photographieren, ScreenPrinting usw.). Einmal die Woche gehe ich zum Franzoesischunterricht, um bisschen zu reden und das aufrecht zu erhalten. Die Franzoesischklasse habe ich nicht gewaehlt, weil das selbst in einem hohen Level zu einfach ist und die einen schrecklichen Akzent haben. Sonst kann man hier in der Schule keinen anderen Sprachen lernen. Und obwohl man in einem Teil von Kanada Franzoesisch spricht und auf allen Verpackungen und den meisten Hinweisschildern die Sachen zweisprachig stehen, beherrschen nur sehr wenige andere Sprachen.

Fast jede dritte Person, mit der ich bekannt gemacht werde, erzaehlt mir, dass die Eltern, Grosseltern oder andere Vorfahren oder Bekannte aus Deutschland kommen. Sehr viele haben auch irische Vorfahren. Irgendwann sind die halt alle hier rueber gesiedelt.

Das Wetter ist sehr abwechslungsreich. Letzten Sonntag ist es abends bis auf -30 Grad abgekuehlt und das hielt bis Montagvormittag an. Dann stiegen die Temperaturen an, bis wir Nachmittags nur noch -3 Grad hatten. Sowas passiert hier ziemlich haeufig. Dann kommt der Wind vom Pazifik ueber die Berge und dann steigen die Temperaturen mitten im Winter im staerksten Fall auf bis ueber 10 -15 Grad an. Diese Witterungen hier werden shnuk genannt.

Die Menschen hier sind sehr freundlich und offen. Manchmal habe ich das Gefuehl, dass in Deutschland alles etwas foermlicher ist.                                                                                      Bye Sarah

 

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