Programm 2000

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Gruppenfoto in SFS Library

Rückblick von Fabian Alves

Austauschprogramm Toledo - Gegenbesuch 14.6. - 4.7.2000
Verteiler: 10a: Hartmann, Pelzer, Pinell 10b: Bongen Huppertz 10d: Blümel, Heesen, Ruhrmann, Vieten 11: Alves, Baumgartner, Kerschgens, Meurer

Liebe Gastgeberfamilien,
vor der Ankunft am Mittwoch den 14.6. in Düsseldorf um 9.55 mit Lufthansa 208 von Frankfurt am Flugsteig A (Anfahrtskizze umseitig) noch einige Anmerkungen.
Herr Lingen hat den Schülern für den Ankunfttag keine Unterrichtsbefreiung gewährt. Als Vertreter der Schule wird Herr Pater Gödde mit zum Flughafen kommen. Bitte nehmen Sie bei Verhinderung untereinander oder ggf. mit mir Verbindung auf (anhand der vor Ostern ausgeteilten Partnerliste mit Telefonnummern), um den Transfer von Düsseldorf zu organisieren. Am Donnerstag den 15.6. findet die offizielle Begrüßung der amerikanischen Partner durch Herrn Lingen in Overbach statt.
Die Schüler nehmen ab Donnerstag an allen Schultagen mit ihren Partnern am Unterricht teil. Ich bemühe mich darum, für die Gäste Sonderstunden zu ermöglichen, damit der Schulalltag möglichst interessant wird für alle Beteiligten. Ich werde mich bemühen, diese Stunden vorab anzukündigen, damit die Gäste pünktlich zu den entsprechenden Unterrichtsräumen (von ihren Gastgebern) gebracht und abgeholt werden. Wir planen auch, einen Homeroom einzurichten, in dem Gruppentreffen der Gäste stattfinden können. Eine erste Einladung liegt vor, und zwar für den 27.6. - siehe unten.

Übersicht über das Gruppenprogramm nach dem derzeitigen Stand:
15.6. Do 9.30 Bibliothek Begrüßung der Gäste durch Herrn Lingen
19.6. MoOption Exkursion Hephata/ Mönchengladbach Einführung in Behindertenarbeit; Mitfahrgelegenheit für einzelne amerikanische Gäste; Leitung Wr
23.6. FrOption Entlassung der Abiturienten Möglichkeit zur Teilnahme an der Entlassungsfeier
24.6. Sa 14.30 Zitadellenführung, anschl. Grillfeier Führung durch Herrn Rosenbaum (vermittelt durch Herrn Pelzer); Grillnachmittag in Titz wie abgesprochen mit Familien Heesen und Bongen
26.6. Mo SV Tag
27.6. Di Projekttag mit Partnern Gestaltung einer Broschüre: Auswertung der Erfahrungen als Info für folgende Jahrgänge
27.6. DiAlternative Tagesausflug Lüttich bis ca. 16.00 (Leitung Wr, By) 10 freie Plätze (im Bus kostenpflichtig); Programmpunkte: u.a. Bergbaumuseum, Stahlverarbeitung, Stadterkundung
30.6. Fr 2.7. So Ausflug Mosel Anreise per Zug (Zeiten nach weiterer Absprache), finanzieller Rahmen siehe unten
3.7. Mo Abschlussfete bei Fam. Alves in Stetternich ab 19 Uhr, Modalitäten wie besprochen (ggf. weitere Einzelheiten)
4.7. Di Abreise Einzelheiten werden rechtzeitig bekanntgegeben
Finanzielle Überlegungen
Pro Schüler sind ca. DM 30 in der Gruppenkasse. Ein Teil wird für die Zitadellenführung eingesetzt, ein anderer Teil beim Programm an der Mosel. Hier fallen folgende Kosten an: Zugreise Düren - Cochem und zurück günstigster Gruppentarif DM 635 für 20 Schüler und 2 Begleitpersonen. Jugendherberge für 2 Übernachtungen mit Frühstück ca. 50 DM pro Person.Dazu Verpflegungskosten während der Fahrt, Eintrittspreise (z.B. Burg Elz) und Anreise per Schiff. Bitte bedenken Sie, dass die Kosten zu verdoppeln sind, wenn Sie Ihren Gast dazu einladen.
In Hoffnung auf eine bereichernde Zeit und mit Grüßen, gez. Heinz Brodeck

Erfahrungsbericht zum USA-Austausch 2000 
(von Fabian Alves)

 In diesen Erfahrungsbericht werde ich einige Erfahrungen, die ich während des USA-Besuches vom 8.4.2000 bis zum 30.4.2000 im Rahmen des Austauschprogramms unserer Schule mit der Partnerschule in Toledo, Ohio, gesammelt habe, darlegen. 

Mit meiner Partnerfamilie bin ich sehr gut zurechtgekommen, da die Ähnlichkeiten mit Deutschland doch sehr groß sind und ich eigentlich nie Langeweile hatte. Wenn ich nicht zu 'hause' war und dort Basketball, Computer oder Playstation gespielt oder gelesen habe, habe ich mit meinem Partner oft etwas unternommen, wie zum Beispiel shopping, bowling, Hallenfußball spielen, Musical und diverse Museen besuchen. Dabei habe ich meistens nur andere Amerikaner getroffen und kaum Deutsche unseres Austauschprogramms, weil aus dem Freundeskreis meines Partners am diesem Austausch keiner beteiligt ist, so dass ich außerhalb der Schule nur Englisch gesprochen habe, zumal die Deutschkenntnisse meines Amerikaners nicht sehr umfangreich sind. Der umfangreiche Gebrauch des Englischen hat zwar meine Englischkenntnisse nicht extrem stark ansteigen lassen, dazu war die Dauer des Austausches zu kurz, aber es hat einige Grammatikregeln bewusster werden lassen und mich sicherer im mündlichen Umgang und Gebrauch dieser Sprache gemacht. Die Ähnlichkeiten zu unseren Leben sind schon allein dadurch gegeben, dass die Amerikaner großenteils von Europäern abstammen, wie meine Gasteltern auch. Der Urgroßvater meines Gastvaters kam aus Deutschland und die Eltern meiner Gastmutter sind Italiener. Dementsprechend war die Küche sehr italienisch geprägt und bestand, Gott sei Dank, nicht nur aus Fastfood. Allerdings war es etwas ungewohnt, die warme Mahlzeit dort erst am Abend zu bekommen und sich mittags mit einem kleinen Snack zu begnügen. Auffällig ist allerdings, dass sich das Leben in Amerika vor allem in den Familien und den Vororten abspielt und dafür im Stadtzentrum wenig öffentliches Leben stattfindet. Dort gibt es auch kaum Geschäfte, Kultureinrichtungen, Restaurants oder Kneipen, wo man sich aufhalten kann. Im Gegensatz zu deutschen Städten wie Aachen oder Köln, ja selbst in Jülich ist mehr los als in downtown Toledo. Dafür gibt es mehr Betätigungsmöglichkeiten im schulischen Bereich. Fast jeder ist in einer der vielen unterschiedlichen Schulsportmannschaften, wie zum Beispiel Football, Soccer, Tennis, Leichtathletik, Schwimmen oder Ringen, die im Gegensatz zu Deutschland viel mehr Wettbewerbe durchführen mit anderen Schulen des Bundesstaates, und das unter größerer Anteilnahme der Schulgemeinde.  

                                                                Fabian Alves