Projekte Bibelwoche - ev. Religion/Br (2002/3)

Zurück Nach oben Weiter

Quinten: Auge um Auge, Zahn um Zahn (nach Mt 5,38; Ex 21,24) Untersekunden: Seligpreisungen
(Mt, Kap 5)
Obersekunda: Der Glaube versetzt Berge
 (nach Mk 11, 23 par)

 

Quinten

 

Gruppe:  Anna, Heike, Christina und Annegret.

Die Zahnarztpraxis

Frau Meier trat mit ihrer Tochter Alex in den Warteraum der Zahnarztpraxis. Kurz darauf wurden sie aufgerufen und gingen in die Praxis. “Guten Tag. Wo tut es denn weh?“ – „Der Eckzahn da.“ – „Na das haben wir gleich. Leg dich mal da drüben hin“, meint die Zahnärztin. Frau Meier, eine sehr fürsorgliche Mutter, bricht schon in Tränen aus, als sie sieht wie Frau Knüppel Frau Prof. Dr. Zahnweh eine Zange gibt. „Das schaffst du schon mein Schatz“, meinte Frau Meier, es klang aber nicht sehr überzeugend. Die Zahnärztin zieht, und heraus kommt ein Backenzahn, ausgerechnet ein bleibender. „Oh, dass tut mir leid. Es sollte der Eckzahn, nicht?“ „Nun, man muss vergeben lernen. Ziehen sie mir doch einfach den richtigen `raus. So steht es doch fast im Matthäus 5,38

Zum guten Schluss fügen wir hinzu, dass es sich bei Alex' Zähnen um Milchzähne handelte!

Gruppe: Stefan, Martin B., Martin L., Dominik, Thomas P.

Das Attentat

Am 18. Mai 1981 fuhr Papst Johannes Paul II in einem offenenWagen auf dem Petersplatz in Rom. Da ertöpnten Schüsse. Einer davon traf in den Bauchraum des Papstes und verfehlte seine Hauptschlagader um einige Millimeter. Ärzte der Gemelli-Klinik retteten in einer 5-stündigen Notoperation sein Leben. Der Papst erholte sich sehr schnell, sodass er schon 1 Jahr später wieder auf seine pastorale Reisetätigkeit gehen konnte. Trotz des lebensgefähr-lichen Schusses ging der Papst am 27. Dezember 1983 in das Gefängnis, wo der Attentäter eingesperrt war. Anstatt an ihm Rache zu nehmen, vergib er ihm und umarmt ihn als Zeichen der Vergebung. Er denkt nicht einmal an den Satz: "Auge um Auge, Zahn um Zahn", sondern überwindet den alten Rechts-grundsatz.

Gruppe:  Sofia, Tabea, Dominique, Ronja

Die Goldene Uhr

Eine unbekannte Frau, die sehr müde, durstig, hungirg und krank aussieht, geht die Straße entlang und fragt einen Passanten, der eine vergoldete Uhr am Armgelenk trägt, ein Erbstück, wie spät es ist. Der Unbekannte nutzt den Augenblick aus, während der Passant auf die Zeit abliest, und reißt ihm die Uhr vom Arm. Die Unbekannte läuft weg, agber zufällig steht eine Polizistin an der Ecke. Sie hat den Vorgang bemerkt und läuft der Unbekannten hinterher. Aber der Passant hält die Polizistin zurück mit den Worten: "Es fällt mir schwer, mich von dieser Uhr zu trennen, aber nicht nur die Reichen sollen Eigentum haben, sondern auch die Armen - also: Lass'  sie laufen, auch wenn es mir schwer fällt.." (Ronja)

 
Untersekunden

Selig sind die Trauernden, denn sie werden getröstet werden.

Stalingrad im Russlandfeldzug: Ein Mann kniet im Schnee und weint um seine tote Frau. Diese ist am Hungertod gestorben, er aber überlebt den Zweiten Weltkireg.

Zehn Jahre später: Der Mann hat ein zweites Mal geheirtatet. Seine kleine Tochter sieht seiner verstorbenen Frau sehr ähnlich. Mit seiner neuen Familie hat er sein Glück gefunden.

Deutung: Niemand trauert ewig. Wer traurig ist, kann hoffen, dass dies keine dauerhafter Zustand ist, sondern dass er in Zukunft wieder glücklich sein wird.

Wem Gott etwas genommen hat, der wird es auf eine andere Art und Weise zurückerhalten oder dafür entschädigt werden.

Henrieke Fabig & Nadine Schulz

Selig, die keine Gewalt anwenden, denn sie werden das Land erben.

Selig, die keine Gewalt anwenden, denn sie werden das Land erben.
Auf dem Bild sieht man eine Wiese. Darüber schwebt eine Pistole in deren Lauf eine Blume steckt. Die Wiese symbolisiert das Land, dass diejenigen erben, die in Frieden leben.
Die Waffe symbolisiert den Frieden. Einerseits symbolisiert die Waffe mit der die gewalt, allerdings verdeutlicht die Blume, im Lauf, friedliche Absichten.
Es stellt sich die Frage, wie Gewalt definiert wird. Denkt man dabei an Krieg, wäre diese Definition sicherlich sinnvoll.
"Selig, die keine Gewalt anwenden, denn sie werden das Land erben", will heißen, dass die Zukunft all jenen gehört, die verstehen, dass Gewalt keine Lösung ist. Dies ist jedoch in einer Welt, geprägt von Hass und Krieg nicht realisierbar, da sich jeder Mensch an diese Lebensweise halten müsste. Es steht also außer Frage, dass eine solche Zukunft nicht möglich ist!
Dennoch darf man die Hoffnung, sowohl für eine friedliche Zukunft, als auch für beliebige andere Lebenssituationen niemals aufgeben.
Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Julia Hantschel, Doren Hähnel, Christopher Wolf

Selig, die arm sind, denn ihnen gehört das Himmelreich

Die Seligpreisung ist so gemeint, dass die die arm an materiellen Gütern sind in das Himmelreich kommen. Denn die, die arm an materiellen Gütrn sind, bei denen zählt der Charakter und die Religion am meisten. Sie haben nichts anderes als die Religion und müssen deswegen daran glauben. (Manuel Schleif)

Beschreibung:

Auf dem Bild ist ein kaputtes Haus zu sehen. Vor dem Haus sieht man eine Familie in zerlumpten Klamotten, welche zu Gott beten. Die Personen werden von einer Sonne angestrahlt. Der Sonnenstrahl soll bedeuten, dass die Familie „selig“ ist da die Religion in ihrem Leben eine wichtige Rolle spielt. Die Hand soll das Beten in den Vordergrund ziehen. Die Sonnenstrahlen sind als einziges farbig, damit sie die Gunst verdeutlichen. (Manuel Schleif)

Deutung 1:

Meiner Meinung nach will der Autor ausdrücken, dass arme Leute die wirklich wichtigen Dinge des Lebens besser erkennen können und deshalb nicht von Geiz zerfressen sind. Sie besitzen kein Geld, nur einen Platz zum Leben und eine Familie, die ihnen wichtiger ist, als alles andere auf der Welt. Reiche Leute blicken auf sie herab, ohne ihnen zu helfen. Deswegen gehört diesen Menschen das Himmelreich, weil sie jeden Menschen gleich behandeln, egal ob reich oder arm. Ein weiterer Grund ist, dass sie nichts besitzen außer dem sicheren Weg ins Himmelreich. (Sebastian Kentsch)

Deutung 2:

Die Menschen, die arm sind in Bezug auf Material und Besitz, sind selig vor Gott, weil diese nicht nach Macht streben, sondern sich auf die wesentlichen Dinge beschränken. Weil sie keine Mühe aufwenden, um Ansehen oder Besitz zu erlangen, sind sie eher in der Lage, sich auf Nächstenliebe, Freundlichkeit und Religion zu konzentrieren, als „reiche“ Leute. (Gerrit Müller)

GRUPPE: Sebastian Kentsch, Manuel Schleif, Paul Finger, Gerrit Müller

Selig sind, die hungern und dürsten nach Gerechtigkeit, denn sie werden satt werden.

Das Buch steht für Gerechtigkeit, nach der die Menschen streben. Es erscheint aus der Finsternis und bringt die Erlösung aus der Ungerechtigkeit. Diese Erlösung wird durch die hellen Farben, die um das Buch sind, symbolisiert.

Die Menschen, die nach Gerechtigkeit streben, gucken erwartungsvoll nach oben zum Buch, denn sie warten auf die Erlösung.

Um so mehr das Buch sich ihnen nähert, desto glücklicher werden sie, denn das Buch bringt ihnen die Erlösung aus der Ungerechtigkeit.

Es sind Menschen, die in ihrem Leben viel Ungerechtigkeit erfahren haben und die endlich zur Gerechtigkeit geführt werden können.

Sonja Bauhoff

 

 

   

 

 

Obersekunda

Panzer in Moskau, August 1991

BBC

 

Glaube versetzt Berge

Mein Bild wurde durch Markus, Kapitel 11, Vers 23, inspiriert.
Oben habe ich die Intention der Bibelstelle gezeichnet, so, wie Markus sie interpretierte.
Ich selbst habe das Thema " Glaube heilt Krankheiten" gewählt.
Unten habe ich ein Mädchen gemalt. Dessen Herz habe ich rot hervorgehoben. Denn der Glaube kommt aus dem Herzen, nicht aus dem Kopf.
Der Betrachter bekommt einen Einblick in des Kindes Herzen:
Er sieht, dass dessen Oma sehr schwer krank ist und die Ärzte versprachen nur geringe Heilungschancen.
Doch die Enkelin denkt an die Oma. Ihr Glaube entflammt ihr Herz.
Sie bittet Gott sie in ihrem Glauben zu stärken.
Ferner will sie durch ihre Selbststärkung und ihren Glauben an Heilung die Oma ermutigen, an ihre Genesung zu glauben, egal was alle Ärzte sagen.
"Glaube versetzt Berge" heißt für mich, auch in schwierigen Lebenssituationen nicht aufzugeben; egal, was andere sagen, egal wie sinnlos es erscheint: Hoffnung gibt es immer!
Man muss nur fest an sich glauben.

Claudia Pörner OII

 

GLAUBE VERSETZT BERGE
Die betenden Hände von Albrecht Dürer sind hier symbolisch für den Glauben dargestellt.
Da sie vor den Bergen dargestellt sind, lässt es sich auf die Bibelstelle Markus 11,23 beziehen.
In dieser wird gesagt, dass man, wenn man nur fest daran glaubt, durch den Glauben Berge versetzen kann. Dies ist hier durch den gestrichelten Pfeil gekennzeichnet. Da der Glaube auch mit Hoffnung verbunden ist, habe ich die Farbe der Hoffnung (Grün) mit eingebracht und dies auf ein konkretes Beispiel in der Schule bezogen. Denn durch den Glauben kann man die Kraft erlangen für ein Ziel zu kämpfen.
Michèle Keuter